Der Urdonautalsteig in fünf Etappen

Etappe 4: Von Oberhausen nach Bergen

Von Oberhausen geht es durch den Wald am nördlichen Ortsrand schon bald wieder hinaus in die freie Flur. Etwa nach einer Stunde kommt man zur Beutmühle mit der hübschen Josefs-Kapelle. Hinter dieser setzt sich der Weg als verschlungender Pfad fort und führt durch einen abwechslungsreichen Mischwald, bis man sich plötzlich an einem Abzweig zur "Alten Burg" wiederfindet. Ein kurzer Stichweg führt hinauf zu den teilweise rekonstruierten Resten einer ehemaligen Burganlage.

Nach diesem Abstecher geht es zunächst auf schmalen Pfaden zur Donau hinunter. Auf dem breiten Waldweg in der Donauniederung angekommen, zeigen Wegweiser in Richtung Norden zum Etappenziel in Bergen, und für diejenigen, die nach Neuburg hinein gehen wollen, weist eine Zubringermarkierung donauabwärts.

ACHTUNG UMLEITUNG zwischen Staustufe Bittenbrunn und Aussichtspunkt Finkenstein - siehe Karte!

Der Urdonautalsteig überquert nun ein zweites Mal die Donau, diesmal über die Staustufe Bittenbrunn. Auf der anderen Flussseite führt der Weg zunächst auf dem Donaudamm entlang, bis man auf einen willkommenen Rastplatz stößt. Hinter diesem geht es nun wieder den Hang hinauf, wo man schon bald auf eine kleine Kneippanlage mitten im Wald trifft, nur 50 Meter vom Hauptweg entfernt. Müde Beine werden sich darüber freuen, denn das Wasser, das hier am Berghang austritt, ist zu jeder Jahreszeit eiskalt!

Nach dieser Erfrischung auf halber Strecke nach Bergen empfielt sich ein weiterer, entsprechend ausgeschilderter Abstecher zum Aussichtspunkt Finkenstein an der steil aufragenden Nordflanke der Donau. Die Aussicht auf den breiten Strom sind die wenigen, zusätzlichen Gehminuten unbedingt wert!

Der weitere Weg verläuft nun durch ein größeres Waldgebiet, in welchem man nach etwa einer Stunde einen kleinen Waldsee und den Alten Forsthof erreicht. Unweit des alten Gebäudes befindet sich, für das Auge des Besuchers nicht erkennbar, ein alter Mennonitenfriedhof, der aufgrund eines alten Brauches der Mennoniten, nämlich ihre Toten auf dem eigenen Hof zu bestatten, eine Besonderheit darstellt.

Hinter dem Forsthof stehen Sitzbänke für eine Rast bereit, bevor man sich für das letzte Teilstück dieser Etappe aufmacht. Nach einer Viertelstunde erreicht man bereits den Waldrand und geht mit Blick auf die weithin sichtbare Wallfahrtskirche Hl. Kreuz ohne Umwege auf das Etappenziel Bergen zu.

WANDERSTRECKE: 14,1 km
GEHZEIT: ca. 4 Stunden
START: Oberhausen, Latourdenkmal, Hauptstraße
ZIEL: Bergen, Kirchplatz
STEIGUNGEN/GEFÄLLE: 165 m / 181 m